Radiologie Zentrum Peine
RADNA GmbH

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MRT Termine nach Vereinbarung auch außerhalb unserer Sprechzeiten möglich.

Für Bestrahlungen und Röntgenuntersuchungen bis 12 Uhr keine Terminvereinbarung nötig!

Auf Grund unseres straffen Terminplanes müssen wir leider, schon ab einer geringen Verspätung von nur 5 Minuten Ihrerseits, einen neuen Termin vereinbaren!



Kontakt & Telefon

Radiologie Zentrum Peine
Schwarzer Weg 1
31224 Peine

Anmeldung:
(05171) 583366-0

Röntgen/Mammographie:
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Schmerztherapie (PRT)

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Periradikuläre Therapie

Bei der periradikulären Therapie (PRT) handelt es sich um ein Therapieverfahren zur Behandlung von Schmerzen , die durch Reizung von Nervenwurzeln im Bereich der Wirbelsäule ausgelöst werden. (Radix = Wurzel , periradikulär = im Bereich der Wurzel).

Diese Reizungen treten bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen , Bandscheibenvorwölbungen oder Bandscheibenvorfällen auf und führen neben Beschwerden nahe der Wirbelsäule zu Schmerzausstrahlungen und Mißempfindungen in den Beinen oder Armen.

Die PRT ist eine sichere und effektive Therapieform und hilft, als schonende Alternative, operative Eingriffe an der Wirbelsäule zu vermeiden bzw. deren Anzahl zu reduzieren. 

Der "Eingriff" (Punktion mit einer sehr dünnen Hohlnadel) erfolgt in lokaler Betäubung unter Bildkontrolle in der Computertomographie (CT).                         

Hierdurch ist es möglich schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente millimetergenau dort zu applizieren, wo die Wirkung der verabreichten Substanzen am ausgeprägtesten ist, direkt neben der gereizten Nervenwurzel , seltener auch im Bereich der Zwischenwirbelgelenke. Dies ist der entscheidende Vorteil im Vergleich zu "blinden" , ohne bildgebende Kontrollen durchgeführten, Injektionen.

Erst wenn sich die Punktionsnadel exakt in der gewünschten Lokalisation findet , werden wenige Milliliter eines örtlichen Betäubungsmittels und ein Kortisonpräparat injiziert. Häufig tritt schon nach der ersten Sitzung eine erhebliche Reduktion der Schmerzsymptomatik ein. Für eine dauerhafte Schmerzlinderung bzw. vollständige Schmerzausschaltung sind meist 2 - 5 Sitzungen in einem Abstand von etwa einer Woche erforderlich.  

Bitte beachten Sie:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Die Durchführung einer PRT ist für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung nur noch auf Überweisung durch einen Facharzt mit der Zusatzbezeichnung "spezielle Schmerztherapie" möglich!

Spätestens am Vortag der Durchführung einer PRT werden wir mir Ihnen ein ausführliches Aufklärungsgespräch führen, Ihre Fragen beantworten und Sie auf die insgesamt seltenen Risiken und Nebenwirkungen hinweisen. Da es nach der Behandlung vorrübergehend zu Schwächen im betroffenen Arm oder Bein kommen kann, dürfen Sie im Anschluss nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Sollten Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, weisen Sie uns unbedingt im Aufklärungsgespräch darauf hin.

Bei "Marcumar-Patienten" ist meist eine Umstellung der Medikation erforderlich.                                                                                                                                                                                                              


 bildkontrolle mit liegender hohlnadel                                 

Zuletzt aktualisiert am 15.Oktober2013